
Einblicke vom proinflammatorischen Auslöser zum entzündungshemmenden Therapeutikum
Bienengift ist toxisch, wirkt jedoch in kontrollierter Dosierung antiinflammatorisch, hemmt NF-κB, moduliert Immunzellen und benötigt sichere Delivery-Systeme.
Die Behandlung mit Produkten von Bienen nennt man Apitherapie. Honig, Wachs, Propolis, Pollen Stockluft oder Bienengift. Sie alles sind Erzeugnisse, welche in der Therapie von Erkrankungen eingesetzt werden.
Die Apitherapie ist eine Behandlungsform, welche eine lange Tradition und Geschichte hat. Die Ägypter kannten bereits den konservierenden Effekt von Propolis und mumifizierten ihre verstorbenen Pharaonen damit ein, um sie für das Jenseits zu erhalten.
Ein Vorreiter der modernen Apitherapie ist Filip Terč (1844 – 1914). Er hat in zahlreichen Versuchen und Publikationen die Wirkung von Bienengift dargelegt und bewiesen.
Durch die moderne Medizin in Vergessenheit geraten, erlebt die Apitherapie in den letzten Jahren eine Renaissance. Krankheitsbilder, auf die die moderne Medizin keine oder ungenügende Antworten habt, können durch die Anwendung von Bienenprodukten Linderung erfahren.

Bienengift ist toxisch, wirkt jedoch in kontrollierter Dosierung antiinflammatorisch, hemmt NF-κB, moduliert Immunzellen und benötigt sichere Delivery-Systeme.

Melittin-Akupunkturinjektion verbessert rheumatoide Arthritis im CIA-Mausmodell, senkt TNF-α/IL-17, hemmt PI3K/AKT/mTOR und fördert Autophagie.

Bienengift, besonders Melittin, wirkt anti-leukämisch durch Apoptose, Proliferationshemmung und Membranschädigung; Studien zeigen zelllinienabhängige Effekte.