
Einblicke vom proinflammatorischen Auslöser zum entzündungshemmenden Therapeutikum
Bienengift ist toxisch, wirkt jedoch in kontrollierter Dosierung antiinflammatorisch, hemmt NF-κB, moduliert Immunzellen und benötigt sichere Delivery-Systeme.
Bienengift (BV) ist von Natur aus toxisch und verursacht klassisch Schmerz, Ödem und Überempfindlichkeit, vor allem durch Melittin und bvPLA₂. Paradoxerweise zeigen diese Bestandteile bei kontrollierter Dosierung oder optimierten Formulierungen starke antiinflammatorische und immunmodulatorische Effekte. Präklinische Studien in unterschiedlichen Krankheitsmodellen berichten über eine Senkung proinflammatorischer Zytokine, Hemmung der NF-κB-Signalübertragung, Modulation von T-Zell- und Makrophagenantworten sowie Stärkung antioxidativer Schutzmechanismen. Erste klinische Hinweise deuten mögliche Vorteile bei rheumatoider Arthritis, Multipler Sklerose und entzündlichen Hauterkrankungen an. Aufgrund allergener und zytotoxischer Risiken sind Standardisierung und moderne Delivery-Strategien (Nanocarrier, Microneedles) entscheidend.

Bienengift ist toxisch, wirkt jedoch in kontrollierter Dosierung antiinflammatorisch, hemmt NF-κB, moduliert Immunzellen und benötigt sichere Delivery-Systeme.

Melittin-Akupunkturinjektion verbessert rheumatoide Arthritis im CIA-Mausmodell, senkt TNF-α/IL-17, hemmt PI3K/AKT/mTOR und fördert Autophagie.

Bienengift, besonders Melittin, wirkt anti-leukämisch durch Apoptose, Proliferationshemmung und Membranschädigung; Studien zeigen zelllinienabhängige Effekte.