
Einblicke vom proinflammatorischen Auslöser zum entzündungshemmenden Therapeutikum
Bienengift ist toxisch, wirkt jedoch in kontrollierter Dosierung antiinflammatorisch, hemmt NF-κB, moduliert Immunzellen und benötigt sichere Delivery-Systeme.
Lungenkrebs zählt weiterhin zu den weltweit führenden Todesursachen durch Krebs. Trotz moderner Therapien sind Arzneimittelresistenzen ein großes Problem. Deshalb suchen Forscher nach innovativen Behandlungsansätzen.
Diese Studie untersuchte die kombinierte Wirkung von Melittin (dem Hauptbestandteil des Bienengifts) und Erlotinib (ein EGFR-Hemmer) auf nicht-kleinzellige Lungenkrebszellen (NSCLC, Zelllinie A549).
Untersucht wurden:
Zellviabilität
Zellproliferation
Zellmigration
Apoptose (programmierter Zelltod)
Zudem wurden molekulare Signalwege (insbesondere JAK2 und JAK3) analysiert, sowie Molekulardocking-Simulationen zur Bindung von Melittin an diese Zielmoleküle durchgeführt.
Die Kombination von Melittin und Erlotinib zeigte:
Deutlich stärkere Hemmung des Zellwachstums und der Zellwanderung
Höhere Apoptoserate als jede Substanz allein
Starke Bindung von Melittin an JAK2/JAK3, was auf einen gezielten Mechanismus hindeutet
Die Ergebnisse zeigen eine synergetische anti-kanzerogene Wirkung von Melittin und Erlotinib. Besonders die Interaktion mit JAK2 und JAK3 könnte eine Schlüsselrolle bei der Apoptose spielen. Melittin erscheint vielversprechend als adjuvante Ergänzung zu Erlotinib in der NSCLC-Therapie.
Int J Mol Sci. 2025 Mar 22;26(7):2903. doi: 10.3390/ijms26072903.

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