Therapeutische Wirkungen der Melittin-Akupunkturinjektion bei rheumatoider Arthritis
Rheumatoide Arthritis verursacht chronische Entzündung mit Knorpelschädigung und Knochendestruktion. In einer Studie wurde im Kollagen-induzierten Arthritis-(CIA)-Mausmodell die Wirkung von Melittin-Akupunkturpunkt-Injektionen (MAI) untersucht. Mäuse erhielten 28 Tage lang MAI subkutan oder intramuskulär am Akupunkturpunkt; als Vergleich diente Methotrexat. MAI reduzierte signifikant Gelenkschwellungen, Arthritisindex und Plantardicke. Histologisch zeigten sich weniger Entzündungsinfiltrate, Synovialhyperplasie und Knorpelschäden. Zudem sanken IL-1β, IL-17A und TNF-α, während IL-10 anstieg. Mechanistisch hemmte MAI die PI3K/AKT/mTOR-Aktivierung und erhöhte Autophagie-Marker (ULK1, Beclin-1, LC3II).